Schwerpunkt dieser Diplomarbeit ist die Simulation von realen Prozessen und Anlagen. Ziel ist es Software zu entwickeln mit der reale Anlagen nachgebildet werden können. Dadurch lassen sich widerum die bestehenden Berechnungsverfahren anpassen und parametrisieren. Am Ende sollen komplexe Anlagen vollständig per Simulation geplant werden.

Zur Erstellung von Simulationssoftware gibt es verschiedene Berechnungsprogramme, die eine Entwicklungs-Plattform bereitstellen. So können mit relativ geringem Programmieraufwand eigens entwickelte Simulationsprogramme erstellt werden.

 
 
Die Problematik, die der Diplomarbeit zu Grunde liegt, stammt aus dem Bereich der Klassierung von Partikeln nach deren geometrischen Abmaßen. Mit geometrischen Abmessungen ist hier vereinfachend der Partikeldurchmesser d_P gemeint. Zur Beschreibung von Partikelhaufwerken und von Prozessen werden Bereiche von Partikeldurchmessern zu Klassen zusammengefaßt. Die Verteilungssummenfunktion Q_3 beschreibt die anteilige Menge der Partikel je Klasse. Der Prozess der Trennung der Partikel innerhalb des Klassiergerätes wird durch die Trennfunktion T beschrieben. Die Angabe der Verteilungssummenfunktion Q_3 und der Trennfunktion T erfolgt in der Regel in Prozent und in Abhängigkeit vom Partikeldurchmesser d_P. Diese Diplomarbeit zielt auf die Simulation von mechanischen Klassierungsverfahren.